Jan Kolata: “Polder”
Jan Kolata
Jan Kolata wurde 1949 in Immenstadt geboren.
Er wuchs in Düsseldorf auf, studierte 1969/70 Archäologie in Bonn und von 1970 bis 1977 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ab 1975 Meisterschüler von Erich Reusch.
Professuren für Malerei, Technische Universität Dortmund (2006 – 2016); Shaanxi Normal University Wuhan, China (2010) und Art University, Chengdu, China (2012).
U.a. Norwegen-Stipendium d. Kultusministeriums NRW (1988), Villa-Romana-Gastatelier, Florenz (1991), Cité Internationale des Arts, Paris, Gastatelier (1994), Kunstpreis der Künstler, Kunstpalast Düsseldorf (2023), Johann–Georg–Grimm-Preis, DIE SÜDLICHE Oberallgäu (2024).
Über Jan Kolata
“Dieser Maler pflegt eine Malkultur, die heute selten ist. Er schöpft aus den Tiefen einer Maltradition von Giotto und Masaccio, von Rembrandt van Rijn zu Francis Bacon, von Vincent van Gogh zu Gerhard Richter zu Katharina Grosse und setzt sie doch ungleichen Strapazen aus. Er schindet dabei ein (vielleicht letztes) Quäntchen Schönheit heraus.”
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Carl Friedrich Schröer, Autor, Kunstkritiker, Journalist und Redaktionsmitglied “art Hamburg”
“Jan Kolata treibt seine Malerei. Man empfindet den Druck geradezu körperlich, so als ob er ein Tier oder einen Wagen einen Berg hinaufjagen wollte.”
Heinz Thiel, Publizist, WDR3, KUNSTFORUM International
“Kolatas Bilderwelt bewegt sich in einer kunsthistorischen Tradition, die der französische Kunsthistoriker Hubert Damisch markiert hat. Sie ist ‘die Vorstellung vom Bild nicht mehr als Fenster oder als Rahmen, sondern als das Feld und Korrelat einer Operation, als … das Bedürfnis zu handeln.’ Das Gemälde bildet nicht mehr Wirklichkeit ab. Es wird zu einem Möglichkeitsfeld von Handlungen im Umgang mit den Mitteln der Malerei: Leinwand, Farbe, Wasser, Hand und Körper.”
Prof. Dr. Klaus-Peter Busse, Kunstwissenschaftler und Kunsthistoriker